Leitung der Forschungsstelle:

Univ. Prof. Dr. Nils Grosch

stellvertretender Fachbereichsleiter Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg; Abteilungsleiter der Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft

Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Bochum und Freiburg. 1993-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg, seit 1996 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Kurt Weill Gesellschaft Dessau. 1995-1997 Dissertationsstipendium des Evangelischen Studienwerks, Promotion 1997 über das Thema „Die Musik der Neuen Sachlichkeit“. Ab 1999 Senior Researcher und seit 2003 Konservator des Deutschen Volksliedarchivs, Freiburg. Vertretungsprofessuren an der Universität Freiburg und Hochschule für Musik Hannover (2001-2002 und 2010-2011). 2004-2007 Sabbatical, Studienaufenthalt in Santiago de Chile. 2010 Habilitation im Fach Musikwissenschaft an der Universität Basel, Thema: „Lied, Medienwechsel und populäre Kultur“. Seit 2012 Universitätsprofessor für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg.

http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=55657

 

Ehemalige LeiterInnen der Forschungsstelle:

 

Univ. Prof. Dr. Claudia JeschkeProf. Dr. Claudia Jeschke

Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München. 1979 Promotion. Von 1980 bis 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft an der Universität in München, 1994 Professorin am Institut für Theaterwissenschaft in Leipzig, dort Habilitation. 2000 Professorin für Tanzwissenschaft an der Hochschule für Musik in Köln. Seit 2004 Ordinaria für Tanzwissenschaft an der Universität Salzburg. Gastprofessuren an europäischen und amerikanischen Universitäten. Claudia Jeschke arbeitet(e) zudem als Dramaturgin, Choreografin, Ausstellungsmacherin und Autorin von Fernsehsendungen zum Tanz. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, in denen sie als ausgebildete Tänzerin die Tanzgeschichte vor allem unter bewegungsanalytischen und praxisorientierten Gesichtspunkten beleuchtet. Die Verbindung von Historie, Theorie und Praxis dokumentiert sich außerdem in zahlreichen Re-Konstruktionen zu Tanzphänomenen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts.

http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=24607

 

Ao. Univ. Prof. Dr. Sibylle Dahms Prof. Dr. Sibylle Dahms

Emeritierte Professorin der Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg

Studium Gesang und Schauspiel an der Universität Mozarteum. 1957/58 Engagement am Landestheater Salzburg, 1958/59 am Stadttheater Rheydt und 1959 bis 1963 am Schauspielhaus Düsseldorf.

1965 Studium an der Universität Salzburg (Romanistik, Germanistik, Geschichte, Musikwissenschaft). 1966-72 Aufbau und Leitung der österreichischen RILM-Zentrale. 1974 Promotion mit der Dissertation Das Musiktheater des Salzburger Hochbarock. Zusammenarbeit mit der Tanzforscherin Friderica Derra de Moroda bei der Katalogisierung der Tanzsammlung Derra de Moroda, deren Leitung sie 1978 übernahm. 1980 gründete Sibylle Dahms ein Ensemble für tanzhistorische Aufführungspraxis (diverse Gastspiele im In- und Ausland). Zugleich arbeitet sie an verschiedenen musiktheatralischen Projekten seit 1980 mit. 1988 habilitierte sich Sibylle Dahms an der Universität Salzburg mit einer Arbeit über Ballet en Action. Jean-Georges Noverres Werke und theoretische Schriften, erhielt eine Assistenzprofessur am Institut für Musikwissenschaft Salzburg, ab 1992 Leiterin der neuerrichteten Abteilung Tanz und Musiktheater Derra de Moroda. Lehraufträge am Institut für Theaterwissenschaften der Universität München, am Institut für Musikwissenschaft der Universität Graz und am Theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Bern. Mitglied des Fachbeirats für den Bereich Tanz für die Neuauflage der MGG, Mitglied des Herausgebergremiums der Gluck-Gesamtausgabe. Leitung von drei FWF-Projekten.

 

Em. o. Univ. Prof. Dr. Gerhard CrollProf. Dr. Gerhard Croll

Emeritierter Ordinarius der Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg

Studium am Düsseldorfer Konservatorium (Kapellmeisterklasse) und an der Universität Göttingen bei Rudolf Gerber (Musikwissen-schaft),1954 Promotion über Das Motettenwerk Gaspars van Weerbeke. 1961 Habilitation an der Universität Münster mit einer Arbeit über die Opern von Agostino Steffani. 1966 Berufung auf die Lehrkanzel Musikwissenschaft der Universität Salzburg und Aufbau des Instituts Musikwissenschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musik in Salzburg und im Donauraum. Seit 1955 Mitarbeiter der Neuen Mozart-Ausgabe: Herausgeber der Bände Der Schauspieldirektor, Die Entführung aus dem Serail, Larghetto und Allegro in Es für zwei Klaviere KV deest und Marsch der Janitscharen.

Mittelpunkt seiner Arbeit sind Leben und Werk Christoph Willibald Glucks: 1960 Übernahme der Editionsleitung der Gluck-Gesamtausgabe nach Rudolf Gerber und Friedrich-Heinrich Neumann.

1986 Gründung der Internationalen Gluck-Gesellschaft. Bis 1990 Editionsleiter der Gluck-Gesamtausgabe, bis 2009 Leiter der Salzburger Forschungsstelle. Herausgeber der Bände Le Cinesi, La Danza, Iphigenie auf Tauris, Iphigénie en Tauride, La corona, Alceste (Textband gemeinsam mit Renate Croll) und La Semiramide riconosciuta (gemeinsam mit Thomas Hauschka). Mitglied des Herausgebergremiums der Gluck-Gesamtausgabe, Mitglied der Akademie für Mozartforschung und Ehrenmitglied der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg.