Band 1: Gluck in Wien, herausgegeben von Gerhard Croll und Monika Woitas, Kassel 1989.

Die Internationale Gluck-Gesellschaft, 1986 in Wien gegründet, veranstaltete in der Zeit vom 12. bis 16. November 1987 in Wien – gemeinsam mit der Gesellschaft der Musikfreunde und der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft – den ersten internationalen Gluck-Kongress. Sie legte als ersten Band der von ihr initiierten „Gluck-Studien“ sämtliche Vorträge vor, die unter dem Kongressthema „Gluck in Wien“ in sechs Sektionen gehalten wurden. Im Zentrum der neunzehn Vorträge steht Glucks Leben und Schaffen in Wien, unter Einbeziehung seiner vor-wiener Zeit und mit einem Ausblick auf Glucks Weg von Wien nach Paris. Die mit diesem Band begonnenen „Gluck-Studien“ verstehen sich als zentrales Publikationsorgan der internationalen Gluck-Forschung.

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Band 2: Tanzdramen/Opéra-comique, herausgegeben von Gabriele Buschmeier und Klaus Hortschansky, Kassel 2000.

Die Gluck-Gesamtausgabe der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur veranstaltete am 13. und 14. November 1992 zwei Kolloquien zu den Themenkreisen Opéra-comique und Tanzdramen, deren Referate hier vorgelegt werden. An zwei Halbtagen referierten und diskutierten ca. 25 Musikwissenschaftler über grundlegende Fragen, die im Zusammenhang mit der Edition der Abteilungen Opéra-comique und Tanzdramen der Gluck-Gesamtausgabe stehen, wobei auch neue, den überlieferten Bestand erheblich erweiternde Quellenfunde vorgestellt wurden.

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Band 3: Beiträge zur Wiener Gluck-Überlieferung, herausgegeben von Irene Brandenburg und Gerhard Croll, Kassel 2001.

Die im dritten Band der „Gluck-Studien“ vorgelegten Arbeiten stammen von vier Autoren aus Österreich, Tschechien und den USA, die alle unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Zielsetzungen in den 1980er und 1990er Jahren forschten. Alle Beiträge gelten der Überlieferung der Werke von Christoph Willibald Gluck in Wien und Böhmen. Er gilt damit einem Bereich der Grundlagenforschung, der im 20. Jahrhundert und mit besonderem Nachdruck nach dem Zweiten Weltkrieg (Rudolf Gerber) immer wieder angesprochen worden ist, und im Zeichen der Gluck-Gesamtausgabe: die Erfassung und – auf Grund verfeinerter Methoden mit größer gewordenen Ansprüchen – der Erschließung der Quellen zu Glucks Werken. Die vier Beiträge tragen dem Rechnung und sprechen, jeder auf seine Weise, für sich. Ihre Ergebnisse mögen vor allem zur Fortsetzung, aber auch zu Widerspruch und Diskussion anregen.

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Band 4: Gerhard Croll: Gluck-Schriften, herausgegeben von Irene Brandenburg und Elisabeth Richter unter Mitarbeit von Renate Croll mit einem Geleitwort von Josef-Horst Lederer, Kassel 2003.

Der Band versammelt rund 50 Vorträge und Aufsätze von Gerhard Croll aus fast vier Jahrzehnten. Das breite Spektrum der Beiträge, das von biographischen Schriften über Werkbetrachtungen (nicht nur der großen gluckschen Reformwerke) bis hin zu instrumentenkundlichen und ikonographischen Studien reicht und aktuelle Fragen der Aufführungspraxis einbezieht, vermittelt ein facettenreiches Bild des Komponisten Gluck im musikalischen und kulturpolitischen Kontext seiner Zeit und erschließt gleichzeitig in eindrucksvoller Weise die Forscherpersönlichkeit des Autors.

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Band 5: Gluck der Europäer, herausgegeben von Irene Brandenburg und Tanja Gölz, Kassel 2009.

Der fünfte Band der „Gluck-Studien“ versammelt 19 Vorträge eines Symposions, das 2005 im Rahmen der ersten Nürnberger Gluck-Festspiele stattfand. Unter dem Motto „Gluck der Europäer“ präsentieren Wissenschaftler aus Europa und Amerika wichtige neue Erkenntnisse zum Gluck´schen Leben und Œuvre: So befasst sich die erste Sektion „Gluck in Italien“ mit den weniger bekannten Bühnenwerken aus seiner Zeit als wandernder Opernkapellmeister sowie mit den späteren Auftragswerken für italienische Opernhäuser. Die zweite Sektion „Gluck zwischen Wien und Paris“ nimmt die Reformopern ebenso in den Blick wie die Themen Ballettreform und Opéra comique. „Der junge Gluck“ wiederum wird in der dritten Sektion gewürdigt, in der biographische und lokalhistorische Recherchen zur Jugendzeit in der Oberpfalz und Böhmen präsentiert werden.

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Band 6: Gluck auf dem Theater, herausgegeben von Daniel Brandenburg und Martina Hochreiter, Kassel 2011.

Der sechste Band der „Gluck-Studien“ enthält die Beiträge zur internationalen und interdisziplinären Tagung „Gluck auf dem Theater“, die anlässlich der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele vom 7. bis 10. März 2008 in Nürnberg stattgefunden hat. Die 19 Beiträge der Autoren aus Deutschland, Österreich, USA und Italien beschäftigen sich mit Alceste auf der (Opern-)Bühne, dem Deutschen Nationaltheater in Wien und der Opera seria (Struktur, Produktion, Aufführungspraxis). Unter dem Obertitel „Deutsches Nationaltheater in Wien“ werden auch französische Opéras-comiques behandelt, da dieser Gattung für das deutsche Singspiel in Wien besondere Bedeutung zukommt.

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Band 7: Gluck und Prag, herausgegeben von Thomas Betzwieser und Daniel Brandenburg, Kassel 2017.

Der siebente Band „Gluck-Studien“ enthält die Beiträge zur internationalenund interdisziplinären Tagung »Gluck und Prag«, die anlässlich der vierten Internationalen Gluck-Opern-Festspiele vom 20. bis 22. Juli 2012 in Nürnberg stattgefunden hat. Glucks Beziehungen zu den böhmischen Landen und ihrer Hauptstadt Prag waren vielfältig: Der berufliche Werdegang seines Vaters führte ihn schon in jungen Jahren aus der heimischenOberpfalz nach Böhmisch Leipa, Böhmisch Kamnitz und nach Eisenberg bei Komotau. 1731 zog es ihn schließlich von dort zu einem kurzen Studium nach Prag. Nicht zuletzt deshalb wurde er unter seinen Zeitgenossen bisweilen auch als „böhmischer Musiker“ bezeichnet. Nach ersten beruflichen Erfolgen in Oberitalien kehrte er gegen Ende seiner so genannten Wandertruppenjahre (1747 bis ca. 1750) zum letzten Mal nach Prag zurück. Ziel der Tagung war, die künstlerischen Bezüge Glucks zu Böhmen und Prag näher zu beleuchten, mit besonderem Augenmerk auf seine Wandertruppenzeit, daran unmittelbar anknüpfend seine Prager Opernproduktionen sowie auf das allgemeine Musik- und Theaterleben, mit dem der Komponist während seiner Aufenthalte in der böhmischen Hauptstadt in Berührung kam. Zwölf Referentinnen und Referenten aus fünf Ländern (Deutschland, Österreich, USA, Tschechien und Serbien) haben mit ihren Vorträgen für angeregte Diskussionen und neue Erkenntnisse gesorgt.

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